• Albin Berger (by Tristan Ladwein)
  • Albin Berger (by Tristan Ladwein)

Geboren in Friedrichshafen wuchs Albin Berger in einer musikalischen Familie mit sieben Geschwistern auf. Schon mit 10 Jahren lernte er das Trompete und Klavier spielen und musizierte mit elf in der örtlichen Musikkapelle.
Ab dem 15. Lebensjahr war er Sänger in einem mit seinen Brüdern und Freunden gegründeten 10-Mann-Tanzorchester. 1975 gründete Albin mit zwei Brüdern die Band „Orpheus“, die ausschließlich englischsprachiges Repertoire spielte.

Zwei Jahre später begann Albin Berger sein Musikstudium mit Hauptfach Trompete am Konservatorium in Bregenz/Österreich. Am 5.11.1979 rief Bernd Hengst von den „Flippers“, die zu dieser Zeit in 5-Mann-Besetzung regelmäßig in Tanzlokalen spielte, bei Albin an, da die “Flippers” einen neuen Leadsänger suchten.
Franz Halmich (Keyboards), Olaf Malolepski (Gitarre), Bernd Hengst (Bass), Manfred Durban (Schlagzeug) und Produzent Jean Frankfurter waren nach einem Probesingen im Tonstudio überzeugt, dass Albin der richtige neue Hauptsänger für die “Flippers” ist.
Damit war Albin vollwertiges Mitglied dieser Gruppe und es wurde ein Schallplattenvertrag mit einer Laufzeit von 5 Jahren abgeschlossen.

Zum 31.12.1984 verließ Albin die “Flippers” und gründete eine eigene Band, die „Albin Berger Band“. 1986 unterschrieb er einen Schallplattenvertrag bei „KOCH INTERNATIONAL“. Ein Jahr später produzierte er gemeinsam mit Jean Frankfurter das erste Solo-Album „Lieben heißt...“
Beachtliche Erfolge erzielte der sympathische Sänger mit Single-Auskopplungen in den Rundfunk-Hitparaden. Mit den selbstgeschriebenen Titeln “Golden Island”, „Lieben heißt...“ und “Einfach da zu sein” gewann Albin hintereinander die von Dieter Thomas Heck produzierte „Deutsche Schlagerparade“. Albin gehörte in diesen Jahren zu den fünf meistgespielten Schlagerinterpreten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

1991 erfolgte die Aufnahme des Titel-Songs für die erfolgreiche Fernseh-Serie „Ein Schloss am Wörthersee“ (mit Roy Black in der Hauptrolle): „Glück und Tränen am Wörthersee“ wurde ein Riesenerfolg!

Ein Jahr später löste Albin seine Band auf und absolvierte mit Rücksicht auf seine Familie nur noch einzelne Solo-Auftritte. 1995 beendete er seine erfolgreiche Schlagersänger-Karriere, baute ein Tonstudio, gründete einen Musikverlag und ein eigenes Label.
Es folgten Schlagerproduktionen sowie Alben mit mehreren Künstlern und Gruppen unterschiedlichster musikalischer Coleur.

Seit Bekanntwerden des Abschieds der “Flippers” gab es vermehrt Anfragen von Veranstaltern und Produktionsfirmen nach einem Comeback von Albin.